Wasser für Zivilbevölkerung
Ecolog sponsert den Bau eines Brunnens in Kabul
Released Date: August 25, 2006
Für zahlreiche Familien in Afghanistans Hauptstadt war der 25. Juli dieses Jahres ein Tag von besonderer Bedeutung – ein Tag, der wieder hoffen ließ auf eine Zukunft mit weniger Not und Entbehrungen. Mitten in einem der ärmsten Viertel Kabuls fand die Eröffnung eines neuen Trinkwasserbrunnens statt. Im Rahmen eines Projekts von CIMIC (Civilian Military Cooperation) unterstützte Ecolog gemeinsam mit Ihrem Kooperations- partner, der französischen Armee, finanziell den Bau der dringend benötigten Anlage und trug somit dazu bei, der an der katastrophalen Versorgungslage leidenden Bevölkerung das Leben erheblich zu erleichtern.
"Man macht sich kein Bild davon, welchen Strapazen die Menschen hier ausgesetzt sind, um an ihre tägliche Wasserration zu kommen, wenn man selbst aus einem Land stammt, wo einfach nur der Hahn aufgedreht werden muss", stellt Kirsten Hagmann, Contracting Manager bei Ecolog, die der Einweihung des Brunnens beiwohnte, fest. Etwa 2000 Einwohner waren tagtäglich dazu gezwungen, mehr als zwei Kilometer – meist zu Fuß – zurückzulegen, um sich mit dem überlebensnot- wendigen Grundstoff zu versorgen. Dass für das Wasser unter Umständen gar gezahlt werden musste, erhöhte weiter den Leidensdruck der Bevölkerung. Mit Inbetrieb- nahme des Brunnens ist den langen Wanderschaften nun eine Ende gesetzt und jeder hat freien Zugang zum Wasser.
Bei den Kooperationspartnern Ecolog und der französischen Armee herrschte von Anfang an Klarheit darüber, dass bei der Realisierung des Projektes einige Hindernisse würden auftreten können. Insbesondere der steinige, trockene Boden auf dem Grabungsgelände – wie für Afghanistan typisch – stellte die Mannschaft vor eine große Herausforderung. Dank adäquater Technologie und Baumaschinerie gelang es jedoch, die Leitungen zu verlegen und die Pumpe zu installieren.
„Wir betrachten es als unsere Pflicht, CIMIC-Projekte zu unterstützen. Mit dem Sponsern des Brunnens konnte Ecolog vielen armen Menschen zu Wasser verhelfen, dem lebenswichtigsten Element überhaupt. Ich bin sehr stolz darauf, für ein Unternehmen zu arbeiten, das solche Maßnahmen möglich macht. Für Afghanistan sind Hilfsaktionen wie kleine Wunder – Wunder, die dieses Land wahrlich verdient“, erläutert Kirsten Hagmann das Engagement von Ecolog.
Durch das Sponsoring von Projekten wie in Kabul möchte Ecolog ein Zeichen setzen. Auch in Zukunft wird sich das Unternehmen für die sozialen Belange der Zivil- bevölkerung engagieren. Denn gerade dort, wo Krieg herrscht oder geherrscht hat, ist die Verbesserung von Infrastrukturen ein effizienter Weg, um den Menschen den Alltag ein wenig erträglicher zu machen.